Forschung

Im Forschungsverbund MWW erforschen wir ausgewählte Sammlungen der beteiligten Häuser mit digitaler Unterstützung. MWW strebt an, aus den im Verbund verhandelten Beispielen allgemeingültige, auf andere Institute und Sammlungen übertragbare Modelle und Verfahren zu entwickeln.

Die im Kontext archivarischer, bibliothekarischer und musealer Sammlungen relevanten Arbeitsfelder Provenienz, Raum und Ökonomie sind der Ausgangspunkt von drei verbundübergreifenden Forschungsgruppen. Die Einbindung von externen Wissenschaftler*innen gewährleistet hier den Austausch von Expertise über den MWW hinaus.

Sechs Fallstudien bewegen sich in einem oder mehreren dieser Themenfelder und liefern konkrete Beiträge durch die Forschung an ausgewählten Teilbeständen. Dabei nutzen wir Werkzeuge und Methoden der Digital Humanities, liefern gleichzeitig aber auch wichtige Impulse für deren Weiterentwicklung.

Im Zentrum der Forschung steht das → Digitale Labor. Zum einen stellt es die digitale Infrastruktur zur Verfügung, zum anderen fließen hier die in den Fallstudien und Forschungsgruppen generierten technischen und methodischen Erkenntnisse zusammen. Das Digitale Labor bildet sich so zu einem vorbildhaften Kompetenzzentrum digitaler sammlungserschließender Forschung aus.

Ein zentrales Ziel des Forschungsverbunds MWW ist es, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern. Neben unseren Lehrtätigkeiten ist die jährliche Internationale Sommerschule ein Ort des intellektuellen Austauschs und unser Hospitationsprogramm erlaubt Einblicke in unsere Arbeit und die Möglichkeit zur eigenen Forschung. Letzteres gilt auch für unser Stipendienprogramm.

Der Forschungsverbund MWW befindet sich in der zweiten Förderphase, die von 2019 bis 2024 angesetzt ist. Auch wenn sich inhaltliche und konzeptionelle Schwerpunkte verschoben haben, bezieht sich unsere Arbeit an vielen Stellen auf Projekte aus der ersten Förderphase (2013 bis 2019).