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Neuigkeiten

Stellenausschreibung: Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) für den Standort Marbach gesucht

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sucht der Forschungsverbund MWW für die Fallstudie »Archivierung,Erschließung und Erforschung von Born-digitals« einen wissenschaftlichen Mitarbeiter (m/w/d).

Born-digitals aus digitalen Nachlässen bilden zunehmend einen wichtigen Teil der kulturellen Überlieferung. In einer ersten Phase ab 2003 wurden im Deutschen Literaturarchiv ca. 290 digitale Vor-und Nachlässe mit rund 26.500 Dateien gesichert und aufbereitet. Der digitale Nachlass von Friedrich Kittler stellt demgegenüber mit aktuell 4,2 Mio. Dateien einen qualitativen und quantitativen Sonderfall dar. An ihm werden modellhaft Verfahren entwickelt, die helfen sollen, den aktuellen und künftigen Zustrom auch generell zu bewältigen.

Bewerbungen können bis zum 20. Februar 2021 eingereicht werden.

Alle Informationen zur ausgeschriebenen Stelle und dem Bewerbungsverfahren finden Sie hier.

CfP: »Verschwinden« – Vom Umgang mit materialen & medialen Verlusten in Archiv und Bibliothek

Midterm-Tagung, 14./15. Oktober 2021, Deutsches Literaturarchiv Marbach

Der Umgang mit verlorenen, beschädigten oder nicht archivierbaren Objekten spielt eine zentrale Rolle in Literaturarchiven, Bibliotheken und Museen. Was ist nicht archivierbar? Was muss rekonstruiert werden? Wie kann die Digitalisierung den Prozess unterstützen und wo liegen die Grenzen? Auch der Anteil von so genannten Born-digitals nimmt in den Beständen von Literaturarchiven immer weiter zu. Wie können Institutionen die Speicherung und Zugänglichkeit solch digital erzeugter Objekte langfristig sichern?

Der Umgang mit materialen und medialen Verlusten in Archiven und Bibliotheken steht im Zentrum der diesjährigen Midterm-Tagung des Forschungsverbunds, die vom 14. bis zum 15. Oktober 2021 am Deutschen Literaturarchiv in Marbach stattfindet.

Abstracts können bis zum 15. Februar 2021 per E-Mail an forschung@dla-marbach.de eingereicht werden.

Informationen zur Tagung und zum CfP finden Sie hier.

International Internship Program 2021

Das Hospitationsprogramm des Forschungverbunds Marbach Weimar Wolfenbüttel wurde für 2021 erneut ausgeschrieben.

Jedes Jahr bietet MWW zwei Forschunghospitanzen pro Verbundinstitution für einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen an. Ziel des Programms ist es, den internationalen Wissensaustausch zu fördern und fortgeschrittenen Studierenden die Möglichkeit zu geben, die vielfältigen Arbeitsbereiche in einer modernen außeruniversitären Forschungsbibliothek, einem Archiv oder einem Museum in Deutschland kennenzulernen.

Die Bewerbungsfrist für ein International Internship läuft bis zum 1. März 2021.

Weitere Informationen zu den Forschungshospitanzen und dem Bewerbungsverfahren finden Sie hier.

Stellenausschreibung: Bibliothekar (m/w/d) gesucht

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt sucht der Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel einen Bibliothekar (m/w/d) für den Standort Marbach. Die Stelle ist zunächst befristet bis zum 28. Februar 2023,TV-L 9b, 70%.

Die Bewerbungsfrist endet am 3. Januar 2021.

Alle Informationen zur ausgeschriebenen Stelle, den Aufgaben sowie dem Bewerbungsverfahren finden Sie hier.

Studentische Hilfskraft (m/w/d) gesucht

Der Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel sucht ab dem 1. Februar 2021 zunächst befristet für ein Jahr eine Studentische Hilfskraft (m/w/d). 

Die monatliche Arbeitszeit beträgt maximal 40 Stunden, der Stundensatz beträgt aktuell 9,50 €/Stunde (im Bachelorstudium) bzw. 11,00 €/Stunde (im Masterstudium). Der Arbeitsort ist Weimar.

Weitere Informationen zum Anforderungsprofil, den Aufgaben und dem Bewerbungsverfahren finden Sie hier.

Feminismus zwischen zwei Kriegen 

Heft XIV/4 Winter 2020 der Zeitschrift für Ideengeschichte

Plötzlich sahen die Frauen anders aus: Zwischenwesen vom Mond, Knabenmädchen, Muskelfrauen schienen auf der Erde gelandet. Sie arbeiteten. Sie verspotteten Ängste und suchten das Neue. "Feministisch" zu sein wandelte sich von einer Haltung zur Lebensform. - Am Beginn der Zwanziger Jahre eines neuen Jahrtausends blickt die ZIG hundert Jahre zurück auf die "Sattelzeit" der Emanzipation.

Mit Beiträgen von Jan Bürger, Myra Marx Ferree, Petra Gehring, Julia Griem, Maren Lickhardt, David Motadel und vielen weiteren.   

 

Neue wissenschaftliche Mitarbeiter in den DH-Projekten

Der Forschungsverbund MWW begrüßt gleich zwei neue Kollegen im Team.

Zum 1. November hat Torsten Kahlert die Stelle als Wissenschaftlicher Mitarbeiter für das Projekt 'Digitale Publikationsumgebung' übernommen. Steffen Fritz ist seit November 2020 für das Projekt 'Langzeitarchivierung' zuständig.

Heute vor 50 Jahren: 'Sonderakte Mazeration Goethe' 

Am 2. November 1970 öffneten Wissenschaftler das Grab von Goethe in der Weimarer Fürstengruft. Zuvor hatte man entdeckt, dass das Schloss des Sargs beschädigt war und die Leiche zu verwesen begann. Man beschloss, die Knochen des einstigen Dichterkönigs zu mazerieren und sie für die Ewigkeit zu konservieren. 

Zum 50. Jahrestag der Exhumierung hat Christoph Schmälzle mit dem WDR über die Hintergründe und den Ablauf der Exhumierung gesprochen. 

Den Beitrag des WDR finden Sie hier

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist außerdem ein Artikel mit dem Titel 'Der Mann ist ja völlig kahl' erschienen. Den Artikel finden Sie hier

Am 2. November 1970 wurde es offensichtlich: Goethes Gebeine konnten nur durch eine radikale Konservierung für die Nachwelt erhalten werden. © Klassik Stiftung Weimar, Goethe- und Schiller-Archiv

 

 

 

 

 

 

 

Am 2. November 1970 wurde es offensichtlich: Goethes Gebeine konnten nur durch eine radikale Konservierung für die Nachwelt erhalten werden. © Klassik Stiftung Weimar, Goethe- und Schiller-Archiv