Pressemitteilungen

Der Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel (MWW) stellt sich ab sofort mit einer neuen Webseite vor: Der Internetauftritt www.mww-forschung.de wurde komplett überarbeitet und bietet mit einer über-sichtlichen Struktur Einblicke in das breite Spektrum des Verbunds.


Auf der neuen Webseite finden sich Informationen zu den Forschungsaktivtäten des Verbunds und den Projekten aus dem Bereich der Digital Humanities. Dar-über hinaus wird der wissenschaftliche Nachwuchs gezielt über die Fördermöglichkeiten (Fellowships, Forschungshospitanzen) und die Internationale Som-merschule informiert. Die im Verbund angesiedelten Publikationsorgane Zeitschrift für Ideengeschichte (ZIG) und das Open-Access-Journal Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften (ZfdG) werden zentral dargestellt. Ein integrierter Weblog erlaubt weitere Einblicke in die Forschung des Verbunds.

2. Oktober 2020

MWW präsentiert neue Website

Der Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel (MWW) stellt sich ab sofort mit einer neuen Webseite vor: Der Internetauftritt www.mww-forschung.de ist komplett überarbeitet worden und bietet mit einer übersichtlichen Struktur Einblicke in das weite Spektrum des Verbunds.

Auf der neu erarbeiteten Webseite finden sich Informationen rund um den Verbund, dessen diverse Forschungsaktivtäten und die Projekte aus dem Bereich der Digital Humanities. Darüber hinaus wird der wissenschaftliche Nachwuchs gezielt angesprochen und über die Fördermöglichkeiten in Form von Fellowships, Forschungshospitanzen und der Internationalen Sommerschule informiert. Die im Verbund angesiedelten Publikationsorgane Zeitschrift für Ideengeschichte (ZIG) und das Open-Access-Journal Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften (ZfdG) werden zentral dargestellt. Zusätzlich wurde ein Weblog reaktiviert, der einen vertieften Einblick in die Forschung des Verbunds bietet.

1. September 2020

„Den Wandel der germanistischen Lehre ernst nehmen“

Konsenspapier zur digitalen Lehre in der Germanistik veröffentlicht

Nach der raschen Umstellung auf digitale Lehre während des Corona-Semesters 2020 veröffentlichten Germanistinnen und Germanisten jetzt ein Konsenspapier mit acht Anforderungen und Empfehlungen für die zukünftige Lehre in der Germanistik.

Neben der praktischen Umsetzung und der Nutzung von digitalen Tools empfehlen die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner, den Wandel der germanistischen Lehre ernst zu nehmen und eine Verbindung von präsenter und digitaler Lehr-/Lernphasen und -elementen. Dafür ist der Open-Access-Zugriff auf Medien und Open Educational Resources erforderlich. Der Appell richtet sich an alle Tätigen in der germanistischen Lehre sowie an (hochschul-)politische Entscheidungsträgerinnen und -träger und soll Grundlage für künftige Diskussionen der digitalen Lehre in der Germanistik werden.

Hervorgegangen ist das Konsenspapier aus der virtuellen Konferenz ‚Während und nach Corona: Digitale Lehre in der Germanistik‘, die am 25. und 26. August 2020 stattgefunden hat. An der zweitägigen digitalen Konferenz, bei der Erfah-rungen, Herausforderungen und Perspektiven der digitalen Lehre thematisiert wurden, haben rund 200 Germanistinnen und Germanisten teilgenommen.

 

Während und nach Corona: Digitale Lehre in der Germanistik

 

 Wie hat die Germanistik die rasche Umstellung auf eine digitale Lehre in der Pandemie bewältigt und welche Rückschlüsse können für das Fach gezogen werden? Das Portal Digitale Lehre Germanistik richtet dazu am 25. und 26. August die virtuelle Konferenz ›Während und nach Corona: Digitale Lehre Germanistik‹ aus. Germanistinnen und Germanisten aus dem In- und Ausland diskutieren über ihre Erfahrungen während des digitalen Hochschulsemesters und über mögliche Erkenntnisse für die zukünftige Lehre im Fach Germanistik.

In neunzigminütigen Panels beleuchten Beiträgerinnen und Beiträger die digitale Hochschullehre im Sommersemester 2020 aus unterschiedlichen Perspektiven: Wie sah die praktische Umsetzung der digitalen Hochschullehre aus und welche Tools und Strategien wurden genutzt? Wie haben Studierende die verschiedenen Angebote wahrgenommen und wie sieht die zukünftige Entwicklung der digitalen Lehre − auch hinsichtlich eines potenziellen Lehrgegenstands − aus? Für Zuhörerinnen und Zuhörer besteht außerdem die Möglichkeit, sich über einen Chat an der Diskussion zu beteiligen. Am 26. August endet die Konferenz mit einer Abschlussdiskussion über die wichtigsten Ergebnisse. Die audio-visuellen Beiträge werden auf dem Portal Digitale Lehre Germanistik zeitnah zur Verfügung gestellt.

Die Konferenz wird mit dem Webdienst Webex durchgeführt und ist für alle Interessierten offen. Das Programm für die zweitägige Online-Konferenz ist unter https://vfr.mww-forschung.de/web/digitale-lehre-germanistik/konferenz einzusehen.

Um an der Konferenz teilzunehmen, wird um eine Anmeldung unter https://vfr.mww-forschung.de/web/digitale-lehre-germanistik/anmeldung-konferenz gebeten.

Das Portal Digitale Lehre Germanistik (www.digitale-lehre-germanistik.de) ist Anfang April 2020 als Ergebnis einer kollegialen Kollaboration von mehr als 20 Germanistinnen und Germanisten entstanden und soll die zentrale Anlaufstelle für Angehörige der germanistischen Fachgemeinschaft sein, die nach Anregungen und Hilfestellungen für die Praxis der digitalen Hochschullehre suchen.

Sammlungsforschung im digitalen Zeitalter

Aufbau eines Digitalen Labors unter Jan Horstmann

Seit Beginn der zweiten Förderphase im Jahr 2019 baut der Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel seine digitalen Angebote für sammlungserschließende Forschungsprojekte in Form eines Digitalen Labors aus. Das Digitale Labor ist als Kompetenzzentrum und digitaler Partner gedacht; es unterstützt die Projektvorhaben durch verschiedene Verfahren aus dem Bereich der Digital Humanities und baut eine digitale Infrastruktur aus. Der dazu entstandene Virtuelle Forschungsraum (https://vfr.mww-forschung.de) bietet beispielsweise einen Zugang zu den Sammlungen der drei Institutionen und gleichzeitig eine bedarfsspezifische Arbeitsumgebung. Die Leitung des Digitalen Labors hat am 1. Februar Dr. Jan Horstmann übernommen.

Am 9. April 2020 konnte außerdem das Portal ‚Digitale Lehre Germanistik’ (www.digitale-lehre-germanistik.de), das angesichts der aktuellen Corona-Krise aus einer Kooperation mit mehr als 20 Germanistinnen und Germanisten entstanden ist, im Virtuellen Forschungsraum des Verbunds präsentiert werden. Es soll die zentrale Anlaufstelle für Angehörige der germanistischen Fachgemeinschaft sein, die nach Anregungen für die digitale Hochschullehre – zunächst aufgrund der eiligen Umstellung auf die Online-Lehre für das Sommersemester 2020 – suchen. Darüber hinaus ist das Portal als ‚Work in Progess’ gedacht; es vereint Ideen, Konzepte und Informationen der Fachgemeinschaft und bietet eine Plattform zum intensiven Austausch und zur kollaborativen Zusammenarbeit.

Seit 2013 bündeln das Deutsche Literaturarchiv Marbach, die Klassik Stiftung Weimar und die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel ihre Forschungsaktivitäten im Forschungsverbund MWW, der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird. Ziel des Verbunds ist es, zukunftsweisende Impulse in der geistes- und kulturwissenschaftlichen Forschung zu geben und dabei aktuelle Ansätze für digitale Forschungsinfrastrukturen zu entwickeln.

 

Kontakt:

Rica Burow 

Referentin für Presse und Öffentlichkeitsarbeit
presse@mww-forschung.de