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Schwarz vor Augen. Der Büchererotiker: Karl Wolfskehls Bibliothek

Patrick Bahners über das MWW-Forschungsprojekt „Autorenbibliotheken" in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. September 2016 

„Wolfskehls Lebensgefährtin Margot Ruben unternahm 1975 letzte Versuche, einen Käufer für den Gesamtbestand zu finden. Die von Wolfskehl gesammelten Bücher waren in ihren Augen sein wahres ‚Lebenswerk’, dessen Zerstreuung in alle Winde sie verhindern wollte. [...] Jetzt soll Wolfskehls Bibliothek wenigstens virtuell wieder zusammengeführt werden. In der Marbacher Reihe ‚Zeitkapsel’ berichteten Caroline Jessen und Dietrich Hakelberg über ein Forschungsunternehmen, an dessen Ende ein Katalog nicht nur der 1937 verkauften Bibliothek, sondern auch der Bücher stehen soll, die Wolfskehl sich nach Auckland schicken ließ oder dort erwarb, wo er im Kontakt mit Dichtern um die Caxton Press stand."