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"Sammeln – Forschen – Wissen" – Kolloquium in Weimar beleuchtet Perspektiven der Erschließung, Erforschung und Vermittlung von Sammlungen

Vom 3. bis 5. Mai findet im Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar das von der Bibliothek gemeinsam mit dem Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel ausgerichtete Kolloquium "Sammeln - Forschen - Wissen" statt. Es beleuchtet in zwei Sektionen Perspektiven der Erschließung, Erforschung und Vermittlung von Sammlungen.

Anhand einzelner Objekte und Sammlungen sollen in der Sektion "Wissen der Sammlungen" theoretische und praktische Herausforderungen der Wahrnehmung von baulichen, inhaltlichen, sozialen und historischen Dimensionen von Sammlungen für ihre Erschließung und Präsentation zur Sprache kommen. Die zweite Sektion "Forschen in Sammlungen" wird vor dem Hintergrund der Projekte des Forschungsverbunds aktuelle Ansätze aufgreifen, die zunehmend Sammlungsdynamiken, -kontexte und -praktiken in den Fokus der Forschung rücken.

Am Eröffnungsabend am Mittwoch, 3. Mai, ab 18 Uhr wird Dr. Reinhard Laube, seit Oktober 2016 Direktor der Herzogin Anna Amalia Bibliothek, einführend über "Sammeln - Forschen - Wissen. Perspektiven einer Forschungsbibliothek" sprechen. Anschließend hält der Bielefelder Soziologe Prof. Dr. André Kieserling den Abendvortrag zum Thema "Mit Zetteln den Zufall zähmen. Wie dachte Niklas Luhmann?". André Kieserling ist seit 2006 Professor für Allgemeine Soziologie / Soziologische Theorie an der Universität Bielefeld. Er leitet das Projekt "Niklas Luhmann - Theorie als Passion", das als Langzeitvorhaben im Akademienprogramm (2015-2030) der wissenschaftlichen Erschließung und Edition des in Bielefeld verorteten Nachlasses von Niklas Luhmann gewidmet ist. Zentrum des Nachlasses sowie der Luhmannschen Theoriearbeit ist der ca. 90.000 Notizzettel umfassende Zettelkasten, der von besonderer Aussagekraft für die neuere Ideengeschichte ist.

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