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Mit Digital-Humanities-Tools und fachwissenschaftlichen Diensten in den Bereichen Forschung und Lehre  unterstützt DARIAH-DE digital arbeitende Geistes- und Kulturwissenschaftler. Dafür baut der deutsche Ableger des europaweiten Programms DARIAH-EU eine digitale Forschungsinfrastruktur für Werkzeuge und Forschungsdaten auf und entwickelt Materialien für Lehre und...

Die Fragen stellte Carsten Rohde. Herr Dath, können Sie sich noch daran erinnern, wann und wo Ihnen die Figur „Faust” das erste Mal begegnet ist? Aus dem Mund meines Großvaters mütterlicherseits, der ganze Textwasserfälle vor allem aus „Faust II” auswendig konnte. Weil er sie punktgenau immer dann zitierte, wenn sie auch wirklich passten, habe ich den klassischen...

Bei unserer Aufarbeitung von Goethes privaten Büchern und seiner Ausleihen aus der herzoglichen Bibliothek im Rahmen des MWW-Teilprojekts „Goethes Bibliotheken in Weimar“ stoßen wir immer wieder auf kleine, erzählenswerte Begebenheiten, die in der großen Literaturgeschichte keinen Widerhall gefunden haben. Hier ist der Ort, an dem wir über seltene...

Die Fragen stellte Nicole Alexander. Frau Gleixner, der Anthropologe Igor Kopytoff hat in seinem Essay „The Cultural Biography of Things“ die These aufgestellt, dass nicht nur Menschen eine Lebensgeschichte haben, sondern auch Dinge. Die Tagung „Biographien des Buches“ überträgt diese These auf das Buch. Worin manifestiert sich die Lebensgeschichte eines Buches oder...

Wer hat denn schon mal von Wolfenbüttel gehört? Diese Frage stellte sich mir, als ich über das Oxford German Network in Kooperation mit dem Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel (MWW) meine Zusage für eine achtwöchige Hospitanz an der Herzog August Bibliothek erhalten hatte. Alles, was ich bis dahin über diesen Ort wusste, war, dass dort ein hochprozentiger...

Das Interview führten Timo Steyer und Nicole Alexander. Frau Henny, Herr Andorfer, wie sind Sie zur Digitalen Editionswissenschaft gekommen? Ulrike Henny: Über ein DFG-Projekt, für das jemand gesucht wurde, der die digitale Edition der „Amoenitates Exoticae“ von Engelbert Kaempfer konzeptionell-technisch begleitet. Diese lateinische Schrift ist das Hauptwerk...

Herr Ajouri, der Workshop „Die Präsentation kanonischer Werke um 1900. Semantiken – Praktiken – Materialität“ verspricht einen neuen Blick auf den literarischen Kanon der Zeit um 1900. Was heißt das konkret? Kanonfragen wurden und werden ja in der Literaturwissenschaft häufig als Wertefragen diskutiert: Man versucht abzuschätzen, welche Werte durch den Kanon transportiert...

Während des zweitägigen Workshops des Forschungsprojekts „Bildpolitik. Das Autorenporträt als ikonische Autorisierung“, der am 21. und 22. September 2015 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg stattfand, trat aktuelle Verbundforschung in den Dialog mit eingeladenen Referentinnen und Referenten aus Freiburg und Mainz und stellte sich der Expertise des externen Fachbeirats. Welche...

Bei unserer Aufarbeitung von Goethes privaten Büchern und seiner Ausleihen aus der herzoglichen Bibliothek im Rahmen des MWW-Teilprojekts „Goethes Bibliotheken in Weimar“ stoßen wir immer wieder auf kleine, erzählenswerte Begebenheiten, die in der großen Literaturgeschichte keinen Widerhall gefunden haben. Hier ist der Ort, an dem wir über seltene Handschriften,...

Frankfurt am Main, Februar 1932. Professor Tillich lädt zur Kostümparty, und alle schmeißen sich in Fummel. Adorno kommt als Napoleon, Dolf Sternberger mit Toga und Lorbeerkranz, Kurt Riezler im Braunhemd der SA. Noch ist alles Unschuld und ein großes Spiel. Auch die Begriffe kostümieren sich, nehmen eine andere Farbe an, entfremdeten sich von der Semantik des Seminars. «Werdet...

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