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Ein Gespräch mit Rebecca Stewart (USA), Burrhus Njanjo (Kamerun) und Leonie Zhao (China) darüber, was sich aus Kants „Schrift zum himmlischen Frieden” über das heutige Nationen-Verständnis  in den USA lernen lässt, warum es so wichtig ist, nicht nur die Schriften der Klassiker zu lesen, sondern auch ihre Wohnhäuser zu besuchen – und wie manch Sommerschüler in Weimar zum Singen fand. ...

Wird Bildpolitik eigentlich auch von Frauen betrieben? Kann sich hinter einem Porzellanteint und Wolken von Seidentüll eine klug kalkulierende Porträt-Inszenierung verbergen, die, virtuos ausgeführt, Schönheit, Reichtum und Eleganz bis in bürgerliche Kreise transportiert, um dort politische und dynastische Ansprüche zu untermauern? Zu solchen Fragen regt die Ende März 2016 in...

Das Thema der diesjährigen Sommerschule des Forschungsverbunds MWW in Weimar „Wie entsteht ein Nationalautor? Konstruktion und Ambition“ hat gerade für mein Forschungsthema einen immensen Wert gehabt. Ich bearbeite in meinem Promotionsprojekt die Dante-Bezüge und den Dante-Diskurs in der deutschsprachigen Literatur des 19. Jahrhunderts, speziell in Realismus und Spätrealismus....

Die Fragen stellte Nicole Alexander. Frau Tauber, gibt es ein Nationaldenkmal, das Sie besonders gelungen finden? Da kann es in einem Interview über einen Abendvortrag in Weimar natürlich nur eine Antwort geben: das  Goethe-und-Schiller-Denkmal vor dem Weimarer Nationaltheater. Dieses von Ernst Rietschel geschaffene Denkmal für die „Kulturnation“ Deutschland gefällt mir...

Ursula Kundert, Leiterin des MWW-Forschungsprojekts „Text und Rahmen. Präsentationsmodi kanonischer Werke“ , hat die Mitherausgeberin des „Metzler Lexikon moderner Mythen“, Stefanie Wodianka, getroffen und mit ihr über diese Fragen gesprochen – und darüber, ob das Nachschlagewerk an einem kanonischen Bild der Moderne mitmalt. Ein Interview zum Anhören.   Zum Interview als...

Herr Dörk, Sie kommen aus der Visualisierungsforschung und haben uns bei Ihrem Abendvortrag mit dem Titel „Visualisierung kultureller Daten“ gezeigt, welche experimentellen Zugänge zu digitalisierten Beständen möglich sind. Wie haben Sie kulturelle Daten als Untersuchungsgegenstand und „Visualisierungsmaterial“ für sich entdeckt? Marian Dörk: Ich habe mich...

Nicht immer lässt der äußere Eindruck auf das schließen, was sich im Inneren verbirgt. Diese etwas plattitüdenhafte Feststellung gilt mitunter auch für die Arbeit mit mittelalterlichen Handschriften. Denn trotz eines Blicks in die Handschriftenbeschreibung in der Wolfenbütteler Digitalen Datenbank , in der sich der Hinweis auf „bemerkenswerte Miniaturen“ findet, ahnte ich nicht,...

Mit Digital-Humanities-Tools und fachwissenschaftlichen Diensten in den Bereichen Forschung und Lehre  unterstützt DARIAH-DE digital arbeitende Geistes- und Kulturwissenschaftler. Dafür baut der deutsche Ableger des europaweiten Programms DARIAH-EU eine digitale Forschungsinfrastruktur für Werkzeuge und Forschungsdaten auf und entwickelt Materialien für Lehre und...

Die Fragen stellte Carsten Rohde. Herr Dath, können Sie sich noch daran erinnern, wann und wo Ihnen die Figur „Faust” das erste Mal begegnet ist? Aus dem Mund meines Großvaters mütterlicherseits, der ganze Textwasserfälle vor allem aus „Faust II” auswendig konnte. Weil er sie punktgenau immer dann zitierte, wenn sie auch wirklich passten, habe ich den klassischen...

Bei unserer Aufarbeitung von Goethes privaten Büchern und seiner Ausleihen aus der herzoglichen Bibliothek im Rahmen des MWW-Teilprojekts „Goethes Bibliotheken in Weimar“ stoßen wir immer wieder auf kleine, erzählenswerte Begebenheiten, die in der großen Literaturgeschichte keinen Widerhall gefunden haben. Hier ist der Ort, an dem wir über seltene...

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