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"Ich habe viele Freunde gefunden und eine unvergessliche Erinnerung mitgenommen"

Von Chengzhi Zhang

Chengzhi Zhang war vom 25. Juli bis 19. August 2016 Forschungshospitant in der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel. Seine Eindrücke und Erfahrungen fasst er in dem folgenden Beitrag zusammen.

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Der Arbeitsplatz von Chengzhi Zhang in der Herzog August Bibilothek in Wolfenbüttel.

betrifft: Beamte

Heft XI/1 Frühjahr 2017

Leben wir im Zeitalter des Herbstes des Beamten oder ihrer Renaissance? Die ZIG spürt in Ihrer Frühjahrsausgabe 2017 der untergründigen Macht der Beamten nach. Wir sprachen über Glanz und Elend dieser Schlüsselfiguren des modernen Verwaltungsstaates mit Wolfgang Fach, Professor für Politikwissenschaft in Leipzig (in einer ersten Folge), und Michael Stolleis, Rechtshistoriker und ehemaliger Direktor des Max-Planck-Institutes für Europäische Rechtsgeschichte (in einer zweiten Folge).

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Das Cover von Heft XI/1 Frühjahr 2017 der "Zeitschrift für Ideengeschichte"

Die Provokation der Bücher

Von Caroline Jessen

Im Diskurs über das „Erbe“ einer in Deutschland nach 1933 zerstörten jüdischen Kultur nehmen Bücher eine prominente Stellung ein. Gerade in Israel sind die Überreste der Bibliotheken, die Juden aus Europa nach Palästina transferierten, Zeichen einer Lesekultur in Vergangenheitsform – und zugleich eine latente Überforderung der Erinnerung.

 

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Überreste: deutschsprachige Bücher in Haifa. Foto: Caroline Jessen

Weimar revisited

Von Lukas Meier

Goethe und Schiller hoch oben auf dem Denkmalsockel hatte Lukas Meier schon als kleiner Junge bestaunt. Als Philosophie-Student in Oxford ergriff er dann die Chance, sich den beiden noch einmal und anders zu nähern, und kam über eine Forschungshospitanz von MWW ein zweites Mal nach Weimar. Ein Erfahrungsbericht.

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MWW-Forschungshospitant Lukas Meier half, den Buchbestand in Goethes Privatbibliothek zu erfassen. © Klassik Stiftung Weimar, Foto: Jens Hauspurg

Wolfenbüttels Botschafterin in Kenia

Ein Gespräch mit MWW-Forschungshospitantin Dorothy Flora Khamala

Von Nairobi nach Wolfenbüttel: Anfang September 2016 kam die kenianische Studentin Dorothy Flora Khamala als Forschungshospitantin von MWW an die Herzog August Bibliothek. Das Ziel der angehenden Informationswissenschaftlerin: so viel wie möglich über das Erstellen digitaler Editionen zu erfahren. Ob sie es erreicht und was sie noch gelernt hat, erzählt sie im Interview.

 

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Forschungshospitantin Dorothy Flora Khamala Ende September 2016 in Wolfenbüttel. Foto: Sarah Melzian

„Fast wie ein Cartoon am Rande“

Ein Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler William H. Sherman

Auf der Tagung „Biographien des Buches“ an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel hielt William H. Sherman den Eröffnungsvortrag mit dem Titel „The Reader's Eye: Between Annotation and Illustration“. Im Interview erzählt der Literaturwissenschaftler und Direktor Forschung und Sammlungen des Victoria & Albert Museums in London, warum es in der Renaissance durchaus üblich war, sich als Leser zeichnend und malend in seinen Büchern zu verewigen, welche Motive damals besonders beliebt waren und warum die Lektüre eines Buches mit der liebevollen Pflege eines schönen Gartens verglichen werden kann.

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Randnotizen und Zeichnungen des florentinischen Staatsmannes Bernardo Bembo (1433–1519) in einem Werk des römischen Schriftstellers Plinius der Jüngere. Mit freundlicher Genehmigung der Stanford University Library.

„Die Spuren der Dichter spüren"

Ein Video-Interview

Aus der ganzen Welt waren sie nach Weimar gereist, um an der diesjährigen Internationalen Sommerschule von MWW zum Thema „Wie entsteht ein Nationalautor? Konstruktion und Ambition" teilzunehmen. Im Video-Interview erzählen drei der zwanzig Stipendiatinnen und Stipendiaten, wie sich zwei Wochen lang für sie alles um Goethe, Schiller und Co. drehte. Fast alles...

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Aus der ganzen Welt nach Weimar gereist - die MWW Sommerschule

Bildpolitik in Seide und Spitzen

Von Sophie Tauche

Nach Stationen in Freiburg und Houston/Texas wird die Ausstellung „Franz Xaver Winterhalter – Maler ihrer Majestät“ morgen im Palais de Compiègne bei Paris eröffnet. MWW-Mitarbeiterin Sophie Tauche hat sie sich in Freiburg angesehen und eine visuell höchst ansprechende Schau erlebt, die allerdings keinen neuen Blick auf den berühmtesten Porträtisten der High Society des 19. Jahrhunderts zu bieten vermag.

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Er wusste Frauen – wie hier Prinzessin Anna von Hessen – in Szene zu setzen: Franz Xaver Winterhalter, Maler der europäischen Hautevolee des 19. Jahrhunderts. (c) Hessische Hausstiftung

Ich komme wieder, Weimar!

Von Anne-Kathrin Gitter

Welche italienischen Autoren hat Goethe gelesen und gesammelt? Eine der vielen Fragen, mit denen Anne-Kathrin Gitter, die über den Dante-Diskurs in der deutschsprachigen Literatur des 19. Jahrhunderts promoviert, zur diesjährigen Sommerschule von MWW in Weimar gereist ist. Hier erzählt sie, welche Antworten sie in der thüringischen Kleinstadt gefunden hat – und warum sie bald dorthin zurückkehren will.

 

 

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Sommerschülerin Anne-Kathrin Gitter. Foto: Elena Heymann

Vom Identitätssymbol zum Mahnmal

Ein Gespräch über Nationaldenkmäler früher und heute

Im Rahmen der Internationale Sommerschule von MWW in Weimar hält Christine Tauber am 5. August 2016 einen öffentlichen Abendvortrag mit dem Titel „Wie baut man sich ein Nationaldenkmal? Ambitionierte Projekte in Deutschland und Frankreich“. Wir fragten die Kunsthistorikerin, welches Monument ihr persönlich besonders gut gefällt, inwiefern sich Deutschland und Frankreich in ihrer Denkmalkultur unterscheiden und warum es heute so schwierig ist, ein Nationaldenkmal zu bauen.

 

 

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Das Weimarer Goethe- und Schiller-Denkmal, leicht verfremdet. Postkarte zu den öffentlichen Abendvorträgen der Internationalen Sommerschule von MMM 2016 in Weimar. © KSW, MWW