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Die Party


Von Jens Hacke und Stephan Schlak

In diesen Tagen erscheint die Winter-Ausgabe der "Zeitschrift für Ideengeschichte" mit dem Titel "Die Party". Das Heft entwirft einen Reigen wilder Party-Szenen und spürt so den Dark Rooms der Ideengeschichte nach. Mit Beiträgen von Aleida Assmann, Heinz Bude, Hans Magnus Enzensberger, Philipp Felsch, Petra Gehring, Friedrich Wilhelm Graf, Ellen Strittmatter und vielen weiteren.

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Das Cover von Heft IX/4 Winter 2015 der "Zeitschrift für Ideengeschichte"

"MWW als eigenständige Größe etablieren"

Vor gut zwei Jahren, Anfang September 2013, startete der Forschungsverbund Marbach Weimar Wolfenbüttel (MWW) in seine erste fünfjährige Förderphase. Im Interview erzählt Sonja Asal, Geschäftsführerin von MWW, welche Ziele sie sich für die nächsten Jahre gesetzt hat, was sie am Wissenschaftsmanagement reizvoll findet und inwiefern sich die Rolle von Bibliotheken und Archiven gewandelt hat.

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Geschäftsführerin Sonja Asal bei der Auftaktveranstaltung für den Forschungsverbund MWW am 19. Mai 2014 in der Thüringer Landesvertretung in Berlin. (c) Susanne Schleyer/autorenarchiv.de

Rahmungen

Tagungsbericht von Hanne Grießmann

„Rahmungen. Präsentationsformen kanonischer Werke“ war der erste Workshop in der vierteiligen Reihe des Projektes „Text und Rahmen. Präsentationsmodi kanonischer Werke“. Die Tagungsleitenden Philip Ajouri, Ursula Kundert und Carsten Rohde diskutierten an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel vom 29. bis 31. Juli 2015 mit Vortragenden und Gästen verschiedener geisteswissenschaftlicher Disziplinen die theoretischen Zugänge Materialität, Paratext, Textkonstitution und Sammlungskritik zu Phänomenen des Kanonischen.

 

 

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Unzweifelhaft kanonisch: Goethes "Faust", hier der Beginn vom "Vorspiel auf dem Theater".

Wie sieht die digitale Edition der Zukunft aus, Herr Kamzelak?

Am 2. November 2015 beginnt die dreitägige Tagung „Digitale Metamorphose: Digital Humanities und Editionswissenschaft“, die von der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel (HAB) im Rahmen von MWW veranstaltet wird. Anlass für ein Kurzinterview mit Tagungsleiter Roland S. Kamzelak über Nachhaltigkeit im Internet und eindrucksvolle digitale Werkausgaben.

 

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Ruhm – Vom Wandern einer Idee durch die Moderne

Ursula Kundert im Gespräch mit Dirk Werle

"Ruhm und Moderne. Eine Ideengeschichte (1750-1930)" heißt das Buch, das der Literaturwissenschaftler Dirk Werle im vergangenen Jahr veröffentlicht hat. Ursula Kundert hat den Autor getroffen und mit ihm über sein neuestes Werk gesprochen. Ein Interview zum Anhören.

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Der Literaturwissenschaflter Dirk Werle. © Leonhard Herrmann

MWW goes Washington

Von Stefan Höppner

Die Jahrestagung der German Studies Association (GSA) ist die größte germanistische Tagung Nordamerikas. In diesem Jahr kamen vom 1. bis zum 4. Oktober über tausend Wissenschaftler in der US-Hauptstadt Washington zusammen, um sich über ihre neuesten Erkenntnisse zur deutschen Kultur und Geschichte auszutauschen. Eine ideale Bühne für den Forschungsverbund MWW, der sich mit einer eigenen Sektion zum Thema „Forschen in Sammlungen“ der Scientific Community präsentierte.

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Blick vom Washington Memorial zum Lincoln Memorial. © Stefan Höppner

„Die Spuren der Dichter spüren"

Ein Video-Interview

Aus der ganzen Welt waren sie nach Weimar gereist, um an der diesjährigen Internationalen Sommerschule von MWW zum Thema „Wie entsteht ein Nationalautor? Konstruktion und Ambition" teilzunehmen. Im Video-Interview erzählen drei der zwanzig Stipendiatinnen und Stipendiaten, wie sich zwei Wochen lang für sie alles um Goethe, Schiller und Co. drehte. Fast alles...

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Aus der ganzen Welt nach Weimar gereist - die MWW Sommerschule

Handschriftliche Vielfalt im Griff der spitzen Klammern

Von Hanne Grießmann

Es ist eine Herausforderung – aber sie lohnt sich: Im Rahmen des Forschungsprojekts „Text und Rahmen“ werden mittelalterliche und frühneuzeitliche Psalmenhandschriften und -drucke durch die Kodierung nach TEI-Richtlinien maschinenlesbar gemacht. Auf dieser digitalen Grundlage können die erfassten Texte mit Hilfe von Computern analysiert und über Fachgrenzen hinweg genutzt werden. Ein Werkstattbericht.

 

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Der zweisprachige Psalter Wolfenbüttel, Herzog August Bibliothek, Cod. Guelf. 81.10 Aug. 2° ist eine der spätmittelalterlichen Handschriften, die im Projekt "Mediengeschichte der Psalmen" nach TEI-Richtlinien kodiert werden.

MWW goes Shanghai

Von Carsten Rohde

Ende August fand in Shanghai der XIII. Kongress der Internationalen Vereinigung für Germanistik (IVG) statt. Eine Woche lang diskutierten Wissenschaftler aus aller Welt in der asiatischen Megacity über deutsche Sprache und Literatur. Mit dabei: der Forschungsverbund MWW.

 

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Unübersehbar: Das Plakat zum XIII. Kongress der IVG auf dem Campus der Tongji-Universität in Shanghai (© Carsten Rohde)

Geschichtsbücher für die lutherische Sache

Von Dietrich Hakelberg

In der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel ist einer der ältesten gedruckten Bibliothekskataloge entdeckt worden. Der Einblattdruck von 1575 verzeichnet eine großzügige Schenkung mit Hintersinn.

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Einzigartiger Katalog in Plakatform: der Einblattdruck von 1575, auf dem die Bücherschenkung Carl Wolfgang Rehlingers an die Augsburger Prediger verzeichnet ist [Augsburg: Valentin Schönig, 1575]. (Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel: Bc Kapsel 19 [7]).