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Blockchain für die Geisteswissenschaften?

Neuer Artikel auf ZfdG.de – Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften


Anna Neovesky (Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz) und Julius Peinelt (Futurice GmbH) haben einen Artikel zum Thema „Blockchain“ auf dem Online-Portal der Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften veröffentlicht. Mit der Zeitschrift eröffnet der Forschungsverbund MWW ein Forum zur Präsentation und Diskussion von Forschungsergebnissen im Kontext der Digital Humanities.

Spätestens nach dem Kurshoch von Bitcoin Ende 2017 ist Blockchain den meisten ein Begriff und auch in der Wissenschaft werden aktuell Einsatzmöglichkeiten diskutiert und erprobt. Insbesondere die Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Unveränderlichkeit der in einer Blockchain gespeicherten Inhalte sowie die Dezentralität des Systems sind von besonderem Interesse.

Als Einsatzbereiche, die auch für die Geisteswissenschaften interessant sind, werden vor allem die wissenschaftliche Publikation von Artikeln und Forschungsdaten sowie blockchain-basierte Möglichkeiten der Signierung von publizierten Inhalten diskutiert. Anhand des konkreten Beispiels einer wissenschaftlichen Zeitschrift wird im Artikel die Funktionsweise von Blockchain erläutert und Einsatzmöglichkeiten sowie Vorbehalte dargestellt und diskutiert.

Die Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften ist ein innovatives Forschungsperiodikum, das sich Themen an der Schnittstelle von geisteswissenschaftlicher und digitaler Forschung widmet. Adaptionen von Informatik und Informationswissenschaft eröffnen den Geisteswissenschaften neue Wege der Wissenserschließung, tragen zur Etablierung neuer Forschungsansätze bei und liefern neue Möglichkeiten der Auf- und Nachbereitung von Quellen, Dokumenten, Daten und Medien. Die Zeitschrift entsteht in Zusammenarbeit mit dem Verband Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd).