Nachwuchsförderung

Stipendien "Digital Humanities"

Die drei Verbundeinrichtungen schreiben mehrere Forschungsstipendien im Bereich Digital Humanities aus, vorzugsweise für sechs Monate (mindestens drei, maximal zwölf). Das Programm ist interdisziplinär angelegt und richtet sich an Nachwuchswissenschaftlerinnen und ‑wissenschaftler (ab Master-/Magister-/Diplom-Abschluss) aus dem In- und Ausland. Voraussetzung für die Bewerbung ist, dass das vorgeschlagene Arbeitsvorhaben einen Bezug zu den Projekten oder Sammlungen einer der drei Einrichtungen des Forschungsverbunds aufweist und Methoden der „Digital Humanities“ anwendet (z.B. Markup-Verfahren für Editionen, Stilometrie, Topic Modelling, Visualisierung etc.).

Weitere Informationen: Ausschreibung

Derzeit ist keine Bewerbung möglich.

Forschungshospitanzen - Programm des Forschungsverbunds MWW mit dem Oxford German Network

(www.ogn.ox.ac.uk)

Das Oxford German Network ist eine Initiative des Germanistischen Instituts der Faculty of Medieval and Modern Languages an der University of Oxford. Sie fördert den interkulturellen Austausch, wobei außer kulturellen Einrichtungen u.a. auch Schulen und Unternehmen miteinbezogen werden.

Kooperationspartner des jetzt initiierten Programms der Forschungshospitanzen sind die Bodleian Library, das Deutsche Literaturarchiv Marbach, die Klassik Stiftung Weimar und die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. Es möchte den Wissensaustausch zwischen den Institutionen fördern und Studenten der Universität Oxford die Möglichkeit geben, für ihre berufliche Entwicklung die große Bandbreite der Arbeit in einer modernen Forschungsbibliothek, einem Archiv oder Museum kennenzulernen. So erhalten die Studenten zum einen Einblick in die Bereiche Digitalisierung, Erwerbung, Katalogisierung, Handschriften, Restaurierung, Ausstellungen und Öffentlichkeitsarbeit und können zum anderen ihre Sprachkenntnisse verbessern. Pro Jahr werden zwei Forschungshospitanzen an jeder Institution angeboten, jede Hospitanz dauert zwei Monate und findet typischerweise im Sommer statt. Die Ausschreibung läuft über den Career Service der Universität Oxford.

Internationale Sommerschule

Die drei Verbundeinrichtungen richten eine Internationale Sommerschule aus, die jährlich rund zwanzig Doktorandinnen und Doktoranden für zwei Wochen in Marbach, Weimar oder Wolfenbüttel zusammenführt. Die Sommerschule wird gemeinsam mit ausländischen Universitäten entwickelt.

Die Teilnehmer beschäftigen sich intensiv mit den Themen der drei gemeinsamen Forschungsprojekte. Zugleich gibt die Sommerschule Einblicke in die archivarische, bibliothekarische und museale Arbeit der drei Verbundeinrichtungen. Kuratoren, Bibliothekare und Konservatoren geben praktische Einführungen in den Aufbau von Sammlungen und deren Erhalt. Außerdem werden grundlegende Prinzipien wissenschaftlichen Edierens und quellenbasierter Forschung vermittelt.   

Die erste Internationale Sommerschule widmete sich dem Thema "World Literature, Global Archives" und fand vom 26. Juli bis zum 7. August 2015 am Deutschen Literaturarchiv Marbach statt. Mehr Informationen zur und Eindrücke von der ersten Internationalen Sommerschule finden Sie hier

Im Zentrum der zweiten Internationalen Sommerschule, die vom 1. bis zum 12. August 2016 in Weimar stattfinden wird, steht das Phänomen des Nationalautors. Dabei wird sie – ausgehend von den in Weimar überlieferten Sammlungen – unter anderem den Aufstieg Goethes und Schillers in den Rang deutscher Nationalautoren verfolgen und dabei etwa die Inszenierungen der beiden Dichterpersönlichkeiten in zeitgenössischen Porträts näher beleuchten. Die Bewerbungsfrist für Interessentinnen und Interessenten endet am 29. Februar 2016. Hier geht es zur Ausschreibung